Vorwort:
Nachdem ich nun seit ca. 2 Jahren eine sehr günstige UW-Kamera besitze, habe ich mich entschieden auf die digitale Technik umzusteigen. Da ich nicht so oft Tauchen kann hab ich mich für ein Einsteigermodell entschieden, die Reeefmaster Mini Sl320.0 Bei der Auswahl der Kamera hab ich hauptsächlich auf Erweiterbarkeit geachtet. Dass heißt man sollte die Kamera mit ext. Blitz und möglichst einem Objektiv erweitern können. Beides ist bei diesem Modell möglich. Des Weiteren wollte ich die Kamera nicht nur zum Tauchen nutzen, sondern auch um Bilder jenseits vom Meeresspiegel zu machen. Ich habe die Kamera für euch unter die Lupe genommen.
Technische Details:
| Auflösung |
6MP |
| Tauchtiefe |
bis 40M getestet |
| Zoom Optisch |
keinen |
| Zoom Digital |
4fach |
| Schärfebereich über Wasser |
1m – unendlich |
| Schärfebereich unter Wasser |
75 cm – unendlich |
| Gehäuse |
aus Polykarbonat und Metall |
| Größe (B x H x T) |
120mm x 78,4mm x 43,1mm |
| Gewicht |
230g |
| Lichtempfindlichkeit |
ISO 50 – 100 – 200 |
| Blitz |
Intern ext. Blitz möglich |
| Speichermedium |
Intern + SD Karten Slot laut Hersteller bis 1gb* |
Zubehör (enthalten):
- Feuchtigkeit aufsaugende Kapsel
- Blitzvorsatz für ext. Blitz
Zubehör (Optional):
Praxistest:
Zunächst hab ich die Kamera mal über Wasser getestet. Die Menüführung der Kamera gestaltet sich recht einfach und ist soweit Logisch. Die Tasten lassen sich aufgrund ihrer Größe gut bedienen. Die Kamera löst in den meisten Situation sehr schnell aus, was unter Wasser sicherlich wichtig sein wird. Die Bilder erwiesen sich als klar und Farbgetreu. Nutzt man die einzelnen Modi kann man in einigen Fällen die Bildqualität noch etwas verbessern.
In unserem Ägypten Urlaub hab ich dann die Kamera auf Herz und Nieren getestet und war sehr erstaunt, was man doch für tolle Bilder selbst mit einem Einsteigermodel machen kann. Zuerst stellte ich den Meer Modus ein, welcher eine Art Rotfilter ist und nahm die MiniSl320 mit zum schnorcheln. Vor unserem Hotel lag praktischerweise ein recht großes Wrack wo dann auch die ersten UW-Aufnahmen gemacht worden. Hier zeigte sich dann auch wie man unter Wasser fotografieren muss. Circa einen halben Meter ans Objekt ran und die Aufnahme wird sehr gut. Je weiter man sich von diesen 50cm entfernt desto höher wird die Gefahr einen Blaustich zu bekommen. Des weiteren sollte man auf den Stand der Sonne achten, denn der eingebaute Blitz ist meiner Meinung nach absolut nicht zu gebrauchen, zumindest unter Wasser. Schaltet man diesen ein wird man schnell merken. dass vorhandene Schwebeteilchen stark belichtet werden. Im Ergebniss hat man dann ein Rauschen und kann das Bild nicht verwerten. Beim Tauchen hab ich ähnliche Erfahrungen gemacht, deshalb hieß es für mich Blitz aus, Meermodus und Makromodus an und nah ans Objekt ran. Genau das führte zu richtig tollen Aufnahmen. Weiterer Vorteil der Kamera sie hat einen Videomodus, welcher zwar nur mit einer Auflösung von 320x240 Pixeln arbeitet, aber trotzdem passable Videos macht. Dies Vermittelt auch Nichttauchern ein Gefühl wie es unter Wasser zugeht. Weiterer Vorteil ist der Kamera, man hat kein extra Gehäuse, das erspart Arbeit und man hat keine Ruflektionen vom Gehäuse. Auch der Betrieb mit normalen Bararien/Akkus empfinde ich als sinnvoll, da man so nach jedem Tauchgang diese zur Sicherheit wechseln kann, denn nichts ist ärgerlicher als wenn die Akkus unter Wasser schlapp machen.
Die beigelegte Handschlaufe ist meiner Meinung nach ein Witz, da sie viel zu unsicher wirkt. Bei Ebay hab ich mir desshalb ein Befestigungssystem fürs Jacket besorgt und im Laden noch eine Tasche in die ich alles unterbringe (Kamera, Akkus, Ladegerät, Speicherkarten, O-Ring, Kabel, Befestigung). So ist das ganze Equitment gut geschützt.
Bilder:
Wie man sieht absolut gelungene Bilder bis auf das letzte, das ist mit Blitz fotografiert.
Fazit:
Ich machs kurz - als Einsteigermodell und zum täglichen Gebrauch absolut zu empfehlen! Preis Leistung unschlagbar. Gute Arbeit Sealife |